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Für Anbieter4 Min. LesezeitAktualisiert am 24. April 2026

Optionen, saisonale Preise und Preisregeln

Was der Kunde auswählt und was du im Hintergrund konfigurierst.

Drei Konzepte stecken hinter jeder Aktivität, die du veröffentlichst. Wenn du den Unterschied verstehst, bleiben deine Angebote übersichtlich und deine Preisgestaltung flexibel.

Optionen

Optionen sind die Varianten derselben Aktivität, zwischen denen der Kunde beim Bezahlvorgang tatsächlich wählt.

Angenommen, du bietest Bootsausflüge an. Wenn du eine 2-Stunden-Tour, eine 3-Stunden-Tour und eine 4-Stunden-Tour mit demselben Boot, demselben Treffpunkt und demselben Erlebnis anbietest, sind das drei Optionen innerhalb einer Aktivität. Der Kunde öffnet das Angebot, sieht die drei Dauern und wählt eine.

Das ist besser, als drei getrennte Aktivitäten anzulegen, weil du dieselben Fotos, dieselbe Beschreibung und dieselben Bewertungen wiederverwendest. Das Angebot wirkt stimmig und rankt besser.

Betreiberbereich mit mehreren Optionen, die innerhalb einer Aktivität konfiguriert sind
Optionen liegen innerhalb einer Aktivität. Der Kunde wählt eine beim Bezahlvorgang.

Wann du stattdessen eine eigene Aktivität anlegst

Wenn die Variante wirklich ein anderes Erlebnis ist (andere Fotos, anderer Treffpunkt, andere Zielgruppe), gehört sie in eine eigene Aktivität. Optionen sind für Varianten gedacht, die dieselbe Geschichte teilen.

Saisonale Preise

Jede Option kann mehrere Preiskonfigurationen mit zugeordneten Saisons haben. Hochsaison, Nebensaison, Zwischensaison. Jede Saison hat ihren eigenen Zeitraum und ihren eigenen Preis.

Saisons sind das richtige Mittel, wenn die Preisgestaltung einem vorhersehbaren Kalendermuster über Wochen oder Monate folgt.

Preisregeln

Preisregeln sind für punktuelle Änderungen gedacht: ein bestimmtes Datum, ein bestimmter Wochentag oder ein kurzes Zeitfenster.

Beispiele, für die Preisregeln gut geeignet sind:

  • Aufschlag für Freitag und Samstag
  • Ein einmaliger Preisanstieg für ein Feiertagswochenende
  • Ein reduzierter Preis an Wochentagen

Regeln gelten zusätzlich zum Grundpreis der Option. Wenn du etwas Größeres brauchst als ein paar einzelne Daten, willst du wahrscheinlich eine Saison statt einer Regel.

Welches Mittel du wählst

Frag dich zuerst: Ist das eine Entscheidung, die der Kunde trifft, oder etwas, das ich vom Backoffice aus festlege?

  • Der Kunde trifft die Wahl. Das ist eine Option.
  • Es folgt einem Kalendermuster über Monate. Das ist eine Saison.
  • Es ist ein bestimmtes Datum oder ein bestimmter Wochentag. Das ist eine Preisregel.

Du kannst alle drei bei derselben Aktivität kombinieren.